Mein Jahr mit Frau Dagmar Nitsch-Musikant – meiner Unternehmerinnenpatin (01/2018-01/2019)

„Schublade zu, und durchatmen“ – geschafft!

Ein positives Gefühl stellt sich bei mir ein! Warum und wieso? Das werde ich Ihnen mit einem Lächeln gern erzählen.

Vorher möchte ich mich Ihnen aber vorstellen:

Mein Name ist Heike Hülsmann, Gesundheitspädagogin aus Gelsenkirchen und seit Oktober 2017 mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.

Im Rahmen meiner Auszeichnung habe ich meine Unternehmerinnenpatin

Frau Dagmar Nitsch-Musikant - anplanum/Organisationsberatung/Coaching – aus Marl kennen gelernt.

Sie stand mir ein Jahr lang zur Seite, und hat mich in allen Fragen rund um mein Unternehmen `ganzheitliche Gesundheitsprävention´ unterstützt.

Schon der erste (ausführliche) telefonische Kontakt mit Frau Nitsch-Musikant hatte mich spontan dazu bewegt meine Schubladen im Schreibtisch aufzuräumen!

Mit `Ordnung´ fängt alles bei ihr an, und das hat sich glatt auf mich übertragen.

Ein gutes Gefühl war das schon, zumindest, eine Schubladenseite in meinem Arbeitsbereich ordentlich vorzufinden.

Als ich dann nur eine „Gesichtshälfte“ von Frau Nitsch-Musikant auf ihrer Internetseite gesehen habe, dachte ich: Wie sieht sie wohl „komplett“ aus?

Und wie inspiriert sie mich weiter zum „ganzheitlichen“ Aufräumen??

Das erste Zusammentreffen mit meiner Unternehmerinnenpatin erwies sich als sehr  

sympathisch und herzlich.

Das Arbeitszimmer strahlte Wärme aus, die Chemie stimmte und wir konnten uns vom ersten Moment austauschen.

Einige persönliche Details gehörten zu unserem Gespräch, und so haben wir ein wenig von unserer jeweiligen Vita berichtet.

Dann wurde gearbeitet und zugehört: Ich habe Frau Nitsch-Musikant von meiner Seminararbeit, meinen unzähligen Ideen, Visionen und Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsprävention von `0 bis 105 Jahren´ erzählt.

Von Zukunftswünschen und von der Gestaltung meiner Seminare in den verschiedenen Altersbereichen.

Ich habe sie gedanklich mit auf mein Projekt für Vorschulkinder „der Abenteuerreise durch das Gehirn“ genommen, und ihr berichtet, wie groß die Nachfrage von Kitas und Familienzentren dazu ist.

Wir haben in dieser ersten Stunde über alle Dinge gesprochen, die für ein Unternehmen von Bedeutung sind.

Und dann hat sie gesagt: „Ich mach es! Ich unterstütze Sie für das kommende Jahr auf Ihrem Unternehmerinnenweg“.

Hausaufgaben gab es natürlich auch!

Dazu gehörte die Tagesstrukturierung, die Buchführung, das Zeitmanagement, der Umgang mit Dienstleistungsunternehmen und natürlich die Struktur in meinem Arbeitszimmer.

Frau Nitsch-Musikant war da, wenn ich sie gebraucht habe: Die durcharbeiteten Nächte voller Ideen von mir, meine neuen Projektvorschläge und alle meine Fragen rund um mein Unternehmen sind von ihr sortiert worden.

 

Es war ein wunderbares, großartiges, innovatives, arbeitsintensives, ideenreiches, unterstützendes, sympathisches, ehrliches und wertschätzendes Patenjahr.

In unserem letzten Telefonat hat sie ein lautes `Juchuh, ich bin stolz auf Sie´ ausgerufen!

Da wusste ich, dass mein Weg richtig ist.

Diesen Weg gehe ich weiter, denn „Man muss Neues machen, um Neues zu sehen“ (Lichtenberg).

Liebe Frau Nitsch-Musikant: Danke für ein tolles Jahr mit Ihnen!

…und die Sache mit den anderen Schubladen, die bekomme ich auch noch hin!

 DANKE

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08.03.2017 – Tag des Denkmals und der Ernennung zum Familienzentrum

Städtische Tageseinrichtung / Bewegungskindergarten

Niefeldstraße, Gelsenkirchen - Buer

Für alle ein besonderer Tag, für mich eine Einladung zur Durchführung eines gesunden Nachmittags, mit meinem Thema:

Sebastian Kneipp – Bewährte Gesundheitslehre im modernen Gewand.

 

In einem zentralen, separaten Raum in der Kita, hatte ich einen Parkour mit den fünf Elementen der Gesundheitslehre von Pfarrer Kneipp eingerichtet.

Kräuter, Bälle, etwas zum Thema Ernährung, gut riechende Badezusätze in kleinen Fläschchen und natürlich mein Equipment für die Tasse Kaffee nach Kneipp waren vorbereitet.

Was DAS ist? Dazu komme ich später.

Eine angenehme Wohlfühlatmosphäre war schnell hergestellt, und dann kamen auch schon die kleinen und großen Kita Besucher.

Den bekannten Spruch `Kneipp ist doch nur Wasser´ konnte ich ganz schnell wiederlegen.

Unterschiedliche Ballspiele wurden durchgeführt (Element Bewegung nach Kneipp), und die verschiedenen Kräuter und Düfte wurden durch riechen und fühlen erraten (Element Heil/Kräuter).

Ideen für Rosmarinkartoffeln und ein reger Austausch über Thymian fand statt.

Durch die Stille und die Achtsamkeitsübung – Augen schließen und langsam durchatmen, die Ruhe genießen sind die kleinen und großen Kita Besucher in eine ruhige Phase gekommen.

Es wurde Zeit, das Geheimnis um die Tasse Kaffee nach Pfarrer Kneipp zu lüften.

Das Erstaunen war groß, denn dabei handelt es sich um ein erfrischendes Armbad.

So kam das Element Wasser in der Gesundheitslehre zum Einsatz, und die Arme wurden fleißig in die mitgebrachte Armbadwanne getaucht.

Das fröhliche Lachen der kleinen und großen Kita Gäste hat immer mehr neugierige Besucher in den Gesundheitsraum gelockt.

Das Element der Lebensordnung nach Kneipp fand seine Erfüllung.

Dazu hat auch ein Vater, der spontan auf der vorhandenen Gitarre Kinderlieder mit allen Gästen gesungen hat, wunderbar beigetragen.

Zum Abschluss gab es für alle Besucher des Gesundheitsparcours nach Pfarrer Kneipp ein kleines Fläschchen mit einem gut riechenden Badezusatz, für entspannende Träume in der Badewanne.

Das das Element Ernährung an so einem außergewöhnlichen Tag aus einem Weingummi und einem Lolli bestand, wird Pfarrer Sebastian Kneipp bestimmt mit einem gütigen Lächeln hinnehmen.

Denn – Lachen bringt die Seele in Bewegung.

Für mich war es ein außergewöhnlicher und interessanter Tag als Gesundheitspädagogin im Familienzentrum Niefeldstraße.